Die Trisselwand am Altausseer See.

Im Vordergrund links im Bild die „Bauchige Steinwänd“ am Fuße des Losers, die sich im Altausseer See spiegelt. 

Bildfüllend ist die im Osten vom Altausseer See rund 1.000 Meter über dem See steil aufragende Trisselwand.

Die Trisselwand gehört zum Toten Gebirge und ist aus Oberalmer Schichten, Tressenkalk und Plassenkalk aufgebaut.

Oberalmer Schichten sind gebankte kieselige Kalksteine, die die markanten Wände der Trisselwand unterlagern. Sie wurden in tieferen Meeresbereichen abgelagert.

Durch das langsame Absinken des Meeresbodens der Tethys kam es zur Bildung von Riffen. Der Tressensteinkalk ist ein Riffschutt-Kalkstein und stammt aus dem Flankenbereich der Plassenkalk-Lagune.

Der bis zu 700 m mächtige Plassenkalk wurde vor etwa 155 – 140 Mio Jahren in einem seichten tropischen Meer abgelagert. Charakteristisch sind Rifffossilien wie Korallen und Schwämme.

Der Plassenkalk ist der chemisch reinste Kalkstein. Er weist einen hohen Weißgrad auf.

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