[:de]Zur Vereinfachung der Regeln für den Radverkehr gibt es einen Ministerialentwurf für die 30. Novelle der Straßenverkehrsordnung 1960.

Demnach kommt unter anderem:

  • das Reißverschlusssystem
  • der Vorrang für den Parallelverkehr

Von einer Expertengruppe der Forschungsgesellschaft Straße-Schiene-Verkehr wurden Vorschläge zur Vereinfachung und Verbesserung der für den Radverkehr geltenden Regeln erarbeitet.

Das Ende eines Radfahrstreifens soll in Zukunft nicht mehr gesondert durch die Markierung “Ende” gekennzeichnet sein. Wenn ein Radfahrstreifen endet soll das Reißverschlusssystems angeordnet werden, um den Radfahrerinnen/den Radfahrern ein gleichberechtigtes Einordnen in den anderen Fließverkehr zu ermöglichen.

Es soll klargestellt werden, dass geradeaus weiterfahrende Fahrzeuge auch gegenüber Fahrzeugen, die aus dem Parallelverkehr nach rechts abbiegen (z. B. Radfahrerinnen/Radfahrer auf einem Radfahrstreifen gegenüber vom danebenliegenden Fahrstreifen rechts einbiegenden Kraftfahrzeugen), den Vorrang haben.

Ein Fahrzeug ist, nach § 2 der Straßenverkehrsordnung 1960 in Österreich, mit einer Vorrichtung zur Übertragung der menschlichen Kraft auf die Antriebsräder ausgestattet.

In Deutschland ist nach § 63a der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung ein Fahrrad ein Fahrzeug mit mindestens zwei Rädern das ausschließlich durch die Muskelkraft mit Hilfe von Pedalen oder Handkurbeln angetrieben wird.

Ein Fahrrad ein Fahrzeug ist. Somit gelten für Fahrräder dieselben Regel wie für andere Fahrzeuge. Hier ist der Entwurf des Ministeriums hier >.

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