[:de]Pulsatilla[:]

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Die Wachau erwacht


pulsatilla kuhschelle

 

 

Pulsatilla oder auch Kuhschelle genannt findet man am Wegesrand im Bereich der sogenannten Trockenrasen. Trockenrasen sind die Heimat vieler seltener Tier- und Pflanzenarten, die die Wachau zu einem wahren Naturjuwel machen.

Die Kuhschelle oder Pulsatilla gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae).

Die Kuhschelle ist eine typische Trockenpflanze. Als Xerophyten bezeichnet man Pflanzen, die an extrem trockene Standorte angepasst sind. Diese Knappheit kann auf einen Boden zurückzuführen sein, wo das Wasser schnell versickert.

Zum Beispiel in Österreich in der Wachau im Bereich des Loibenberges sind das kristalline Gesteine granitischen Ursprungs (90% Feldspat und Quarz).

Vor etwa 500 Millionen Jahren aufgeschmolzen, umkristallisiert und geschiefert. Dieser Orthogneis bildet tiefgründig aufgelockerte, verwitterte Hänge.

Für homöopathische Anwendungen wird das Kuhschellenkraut zur Blütezeit gesammelt. Pulsatilla wird in der Homöopathie zum Beispiel bei linksseitigen Ohrenschmerzen angewandt.

Weitere Anwendungsgebiete von Pulsatilla sind Schnupfen, Husten, Mittelohrentzündung, Bindehautentzündung, Magenverstimmung, Zahnschmerzen.

Ebenso wird es häufig bei Windpocken angezeigt sein, insbesondere wenn die entsprechenden Gemütssymptome, wie Durstlosigkeit und die Wärmeempfindlichkeit vorliegen.

Die Durstlosigkeit entspricht dem, dass die Kuhschelle auf sehr trockenen Böden gedeiht und die Wärmeempfindlichkeit entspricht bei der Kuhschelle dem Umstand, dass die Pflanze sehr früh, als eine der ersten Pflanzen, wenn es noch recht kalt ist, auf der Wiese erscheint und zum Blühen anfängt.

 

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