[:de]In der Wachau wurden viele Weingärten auf den Hängen aufgelassen, gut erhaltene Steinmauerreste sind zu sehen. Diese Steinmauern sind großteils mit Bäumen und Sträuchern überwachsen.

 

 

Wird ein Weingarten aufgelassen dann wird er von der benachbarten Vegetation überwachsen. Interessanterweise gibt es Gras Flächen die nahezu frei von Bäumen sind.

Auf diesen Wiesen, sie werden Trockenrasen genannt, wächst die Kuhschelle, Pulsatilla. Diese Pflanze überlebt Trockenheit im Frühjahr. Lange Trockenperioden im Sommer führen zu frühzeitigem Absterben der äußeren Blätter.

 

 

Die Pusatilla ist vom Aussterben bedroht und deshalb geschützt. Dass wir sie im zeitigen frühen Frühjahr in der Wachau an mehrerer Orten bewundern können ist besonders.

Gleich nach dem Schnee wächst sie aus dem Boden. Ihr haariges Wollkleid an Blätter und Stengel und ihr fröstelndes Zittern im Wind, veranlassten den deutschen Botaniker Otto Brunfels, sie Pulsatilla zu nennen.

Die Pulsatilla hat eine Pfahlwurzel mit einem vertikalen verzweigtem Rhizom, von dessen unterem Teil jedes Jahr neue Wurzel sproßen. In Form eines anastomosierenden Systems verbinden sich die Wurzeln miteinander unter der Erde.

 [:]